Fördermitglied im Verband Spedition und Logistik Baden-Württemberg e. V.
Mitglied im Kiwanis-Club Möckmühl e. V.
20.12.2014Frank Hemmerich

KIWANIS Integrations Projekt Jagsttal (KIP)

Haug und Friedrich unterstützt 2014 das KIP-Projekt!

Flyer zum KIP-Projekt

Was macht KIP?

Kommen neue Mitbürger in der Gemeinde an, stehen sie immer vor neuen Aufgaben, unabhängig woher sie kommen.

Für die einen geht die Integration sehr schnell von statten, da die Sprache beherrscht wird, eine Redegewandtheit vorhanden ist und auch ein Telefonat oder ein Behördengang gut von der Hand läuft. Denken wir an Familien und Personen mit Migrationshintergrund oder aus kritischem sozialem Umfeld, kann es etwas anderes sein. Schon die kleinste Aufgabe kann zur Hürde werden. Überspringt man die Hürde aber nicht, kommt man nicht vorwärts. Wiederholt sich eine solche Situation, können Resignation und Isolation die Folgen sein. Würden wir agieren statt reagieren, könnte vieles anders laufen. Daher startet der KIWANIS-Club Möckmühl das „KIWANIS Integrations Projekt Jagsttal“ „KIP“.

Zum Projektstart beginnen wir mit vier Aktionsfeldern, bei denen wir helfen möchten.

Aktionsfeld Sprache

Wir suchen geeignete Personen, die Deutschunterricht für Kinder verschiedener Herkunft halten können und möchten. Ansprechen möchten wir nicht nur Sprachlehrer, sondern auch Menschen, die als Lesepaten bereit stehen oder auch zu einem Spielenachmittag.
Die Kinder bekommen die Möglichkeit, das Gelernte spielerisch umzusetzen. Diese Förderung soll zum Start für Kinder und Jugendliche durchgeführt werden, später auch für Erwachsene. Federführend sind hier die Schulen im Jagsttal.

Aktionsfeld Behörden

Ehrenamtliche Mitglieder und Bürger helfen bei Behördengängen und auch Arztbesuchen, z. B. bei Untersuchungen von Kindern für den Schulbesuch.

Aktionsfeld soziales Umfeld

Die Familienmesse, eine Vorstellung von Vereinen, Institutionen und kirchlichen Einrichtungen, erstmals 2014 in Möckmühl durchgeführt, soll eine feste Einrichtung werden. Eine monatliche Sprechstunde im Rathaus soll angeboten werden, in der das örtliche Angebot aufgezeigt und besprochen werden kann, bei Bedarf auch mit Dolmetschern.

Aktionsfeld Betreuung

Ehrenamtliche Mitglieder und Bürger sollen eine Patenschaft für Neuankömmlinge übernehmen, insbesondere im ersten Jahr. Das Miteinander und die Kommunikation stehen dabei im Vordergrund.